Intro

Finanzielle Hilfe

Jur. Beratung

Soz. Beratung

Gesuche

Hilfsorganisationen

N o t h i l f e   f ü r   K u l t u r s c h a f f e n d e

Zu Beginn seiner Tätigkeit stellte sich der Stiftungsausschuss die Aufgabe, eine der Stiftung gemässe Form zu finden, um Kulturschaffenden in Notlagen beizustehen. Die Abklärungen ergaben, dass die zahlreichen bestehenden Förderungs- und Hilfsmodelle fast ausschliesslich für jüngere Kulturschaffende (bis vierzig) ausgeschrieben sind, und dass Hilfsgesuche oft komplizierte und zeitraubende Entscheidungsverfahren durchlaufen müssen.

Der Stiftungsrat entschloss sich daher für spontane Auffanghilfe an über Vierzigjährige, welche ein professionelles künstlerisches Werk vorzuweisen haben. Das in den Anfängen konzipierte Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend bewährt. In unzähligen schwierigen Situationen hat diese Art der Hilfe dazu beigetragen, dass betroffene Personen eine Verschnaufpause einlegen, eine weitergehende Klärung ins Auge fassen oder einen Neuanfang wagen konnten.

Rund 50 Gesuche treffen pro Jahr bei der Stiftung ein. Die einfache Struktur ermöglicht schnelle Entscheide.

In einzelnen Fällen, besonders bei älteren Kulturschaffenden, deren finanzielle Situation sich kaum mehr wesentlich verändern lässt, bedarf es oft einer wiederholten Unterstützung.

Ein erklärtes Ziel der Forbergstiftung war es von Anfang an, die Zusammenarbeit mit andern Hilfsorganisationen für Kulturschaffende zu suchen. Mit einzelnen Fürsorgestiftungen von Urheberrechtsgesellschaften, wie ProLitteris, SUISSIMAGE und SUISA, hat sich eine sehr gute Zusammenarbeit ergeben. Dank dieser Zusammenarbeit können oft Leistungen in grösserem Umfang und über längere Zeit erbracht werden.